Aktueller Stundenplan

Mittwoch

14.30 bis 16.00 Uhr
Maxi Plus (ausgebucht)

16.00 bis 17.30 Uhr
TPC PonyKids (2 Plätze frei)

 

ab 17.30 Uhr
Einzelstunde nach Vereinbarung

Donnerstag

15.00 bis 16.00 Uhr
TPC PonyWichtel (ausgebucht)

16.00 bis 17.00 Uhr
TPC PonyWichtel (1 Platz frei)

 

17.00 bis 18.30 Uhr
TPC PonyKids (2 Plätze frei)

Freitag

14.30 bis 16.00 Uhr
TPC PonyKids (voll)

16.00 bis 17.30 Uhr
 Maxi Plus (1 Platz frei)

 

ab 17.30 Uhr
Einzelstunde nach Vereinbarung



Eltern-Info

Allgemeine Informationen zur Teilnahme

Die Kurse sind fortlaufend, sodass Ihr Kind automatisch im nachfolgenden Kurs dabei ist.

 

Die Kurse finden bei jedem Wetter statt! Bei sehr schlechter Witterung bieten wir ein themenbezogenes Schlechtwetterprogramm mit kreativen Spielen und tollen Bastelaktivitäten rund ums Pferd unter Dach an. An diesem Tag wird nicht geritten!

 

Während der Schulferien und an Feiertagen finden keine Stunden statt.

 

Häufig bieten wir aber Zusatzangebote an (nicht im Kurspreis enthalten).

 

Einige Kurse sind bereits voll, daher bitten wir Sie, uns einfach anzuschreiben und mitzuteilen, für welchen Kurs Sie sich interessieren. Wir melden uns dann und können einen Kennenlern-Termin ausmachen oder Ihr Kind auf die Warteliste setzen.

 


Infos zum Team Pony Concept

Unsere Kurse nach dem TEAM PONY CONCEPT® (Ponywichtel und PonyKids) sind feste Kurse. Die neuen Kurstermine mit einem Block von acht weiteren Terminen im Überblick werden rechtzeitig ausgeteilt. Die Kursgebühr wird am ersten Kurstag bezahlt. Den Kursbetrag bitte passend in einem beschrifteten Kuvert mitgeben!  

 

Ausfallzeiten Ihrerseits können leider nicht rückerstattet und nachgeholt werden.

 

Die TPPonyKids werden bei Fehlzeiten zum Playday eingeladen, der zweimal im Jahr stattfindet. Am PlayDay gibt es Spiele und Aktivitäten rund ums Pferd jedoch OHNE Reiten! Bei längerem krankheitsbedingtem Ausfall oder einer Kurmaßnahme finden wir selbstverständlich eine Lösung.  


Infos zu den Reitstunden

Eine regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die Aufnahme in die Gruppenstunden (Maxi Plus). So können wir gewährleisten, dass die Gruppe gemeinsam vorwärts kommt. Für Kinder, die nur unregelmäßig reiten möchten, besteht die Möglichkeit Einzelstunden zu buchen oder an unseren anderen Angeboten teilzunehmen.

 

Abgerechnet wird per 8er-Karte. Diese hat eine Gültigkeit von 10 Schulwochen und sollte innerhalb dieser Zeit abgeritten sein. Die Reitkarte wird im Voraus bezahlt. (Den Betrag bitte passend in einem beschrifteten Kuvert mitgeben!)  

Teilnehmer unserer Maxi Plus-Gruppen, die gerne zusätzlich Einzelstunden buchen möchten, erhalten diese zum Vorteilspreis und zahlen je Einheit einen Aufpreis auf die Reitkarte (lt. aktueller Preisliste).


Was soll mein Kind anziehen bzw. mitbringen?

Wettergerechte, bequeme Kleidung die schmutzig werden darf! Leggings oder andere Stretch-Hosen haben sich bewährt.

  • Bei Regen: Regenjacke (falls wir rausgehen)
  • Im Sommer: Sonnenschutz (Hut, Sonnencreme)
  • Im Winter: Schneeanzug, Handschuhe und eine Helmmütze 

Geschlossene, feste Schuhe sind Voraussetzung zur Teilnahme! Bitte keine Sandalen oder auch keine Turnschuhe aus leichtem Stoff. Dies dient der Sicherheit ihres Kindes! Auch von Gummistiefeln bitten wir abzusehen, da diese leicht vom Fuß rutschen.

 

Bitte lassen Sie Skihelme, Rad- und Skaterhelme zuhause. Diese sind nicht für das Reiten ausgelegt! Auch alte Samt-Reithelme sind nicht mehr geeignet um den Kopf ihres Kindes zu schützen.
Wir haben Leihhelme,
aber die Kinder fühlen sich erfahrungsgemäß mit dem eigenen Helm wohler. Die erste Anschaffung sollte daher auch ein passender Reithelm sein. Bitte sehen Sie von Käufen günstiger Massenartikel sowie gebrauchter Helmen ab (Geschenk von Freunden, Internetbörse, Kleinanzeiger etc.) ab, sondern investieren Sie in einen Markenhelm und lassen sich im Fachgeschäft beraten und den Helm individuell anpassen! Hier sollte nicht gespart werden: Der Kopf ihres Kindes ist nicht zu ersetzen!!!

Im Rucksack sollte für den Notfall ein Zettel mit den wichtigsten Telefonnummern liegen.

 

Außerdem sollte immer eine Trinkflasche im Gepäck sein! 


Treffpunkt & Parkmöglichkeiten

Bitte parken Sie auf den Parkplätzen vor dem Stall. Bitte nicht am Wiesenrand, im Stallbereich oder in den Obstplantagen parken. Danke.

 

Unser Treffpunkt ist im überdachten Bereich der Ponyschule. Hier nehmen wir Ihr Kind in Empfang und übergeben es Ihnen am Ende der Stunde auch wieder. Wenn Sie einmal nicht rechtzeitig da sein können, sagen Sie bitte unbedingt Bescheid. Die Kinder sind die ganze Zeit über in der Kleingruppe und werden in dieser Zeit immer von Erwachsenen betreut. 


Wenn doch mal was passiert?

Unsere Ponys sind ruhige, ausgeglichene Persönlichkeiten, die die Arbeit mit  Kindern gewöhnt sind und mögen.

 

Aus rechtlichen Gründen müssen wir aber darauf hinweisen, dass Ponys Tiere sind, deren Reaktionen nicht immer vorhersehbar sind. Es ist daher möglich, dass auch unsere Ponys zwicken, beißen, treten oder sich auf einen Fuß stellen. Daher hat jedes unserer Ponys auch eine Schulpferde-Haftpflichtversicherung.

 

Beim Reiten ist es möglich herunterzufallen!

Die Kinder sind während des Kurses gegen Schäden, die durch das Pony verursacht werden versichert.

 

ABER: Ein Sturz vom Pony ohne Schuld der Aufsichtsperson/Lehrkraft ist nicht abgesichert - z.B. durch losrennen, erschrecken oder buckeln - da der Versicherer davon ausgeht, dass man dieses Risiko als Reiter/Erziehungsberechtigter in Kauf nimmt. 

Deshalb raten wir ausdrücklich dazu, zusätzlich eine private Unfallversicherung abzuschließen (bitte klären Sie mit Ihrem Versicherer ab, ob Reitsport inbegriffen ist). 


Sie wünschen weitere Informationen?

Wenn Sie Fragen haben, oder einfach Austausch über Ihr Kind wünschen, können wir gerne einen Termin für ein persönliches Gespräch vereinbaren (auch telefonisch). Für spontane, längere Elterngespräche ist vor oder nach den Stunden leider keine Zeit, da wir für die Kinder da sein möchten.  

 

Warum wir erst ab 9 Jahren

mit dem "normalen" Reitunterricht beginnen

 

Immer wieder einmal werde ich gefragt, warum die Kinder bei mir nicht schon mit 6 Jahren „richtig“ reiten lernen können. Und ich weiß, dass es Reitschulen gibt, die konventionelle Reitstunden bereits für Kleinkinder anbieten. Dort werden die Kinder auf Pferde gesetzt in einer Abteilung oder im Einzelunterricht angeleitet und es entsteht der Eindruck, dass Kind könne reiten. Ich habe das früher nicht anders gemacht. Habe aber meine Einstellung dazu grundlegend geändert und möchte Sie gerne über das geeignete Einstiegsalter und über einen rückenfreundlichen gesundheitsfördernden Ansatz informieren.

 

Kinder sollten erst ab dem Alter von frühestens 8 Jahren mit dem „leistungsorientierten“ Reitunterricht beginnen.

Ausnahmen gibt es selbstverständlich: Wenn Talent und Entwicklungsreife zusammen kommen, dann können Kinder schon früher leistungsbezogen gefördert werden. Das gilt auch, wenn Kinder von klein auf mit Pferden zu tun haben (aus einer Pferdefamilie kommen) und beinahe täglich im Sattel sitzen.  

 

Begründung aus der Sicht emotionalen und motorischen Entwicklungsreife

Das Kind hat noch nicht die nötige Körperstabilität, um sich auf dem Pferd kontrolliert halten zu können. Aktives und selbständiges Reiten ist deshalb kaum möglich (Ausnahme: Kinder die von klein auf nahezu täglich auf dem Pferd sitzen). Auch Pferde, die brav im Kreis herumtrotten stellen ein Risiko dar, da der Reitlehrer in der Mitte keinerlei Hilfestellung geben kann, wenn ein Pferd tatsächlich einmal scheut oder auch mehrere Pferde in der Abteilung plötzlich durchgehen. Es sind dann die Kinder, die dann durch so ein unnötiges Erlebnis völlig überfordert werden und mit dem Reiten ganz aufhören oder sehr lange angstbesetzt sind und sich mit gemischten Gefühlen durchbeissen.

 

Ich möchte auch zu bedenken geben, dass Kinder eine unrealistische Selbsteinschätzung erhalten, wenn sie vermittelt bekommen, ein Pferd alleine und selbsttätig reiten zu können. Die Pferde mancher Reitbetriebe laufen wie ferngesteuert und sehr routiniert ihre Runden. Sie versuchen möglichst stressfrei ihre Aufgabe zu erfüllen, stellen aber keinerlei Anforderung an das aktive Reiten.

Es ist mehr oder weniger ein Obensitzen, ohne Anspruch an das Zusammenspiel der komplexen Hilfen (Koordination, Bewegungsgefühl, Feinmotorik und altersentsprechend Kraft).

 

Ich möchte Kindern ein realistisches Bild ihres Können vermitteln. Es gibt auf diesem Weg viele kleine Erfolgserlebnisse, aber auch Grenzerfahrungen, bei denen die Kinder lernen, eigene (körperliche) Grenzen zu erkennen.

 

Begründung unter medizinischen Gesichtspunkten

In den Zeiten des gesteigerten Längenwachstums, also ungefähr zwischen dem 5. und 8. Lebensjahr, besteht eine besondere Gefahr der Überbeanspruchung, da die Reizbarkeit des Gewebes in dieser Phase besonders gesteigert ist.

 

Das Stützgewebe kann die muskuläre Anforderung gar nicht leisten. Knochenstruktur und Wachstumsfugen sind noch sehr weich und aufgrund der hohen Druck und Scherkräfte gefährdet. Es kann zu Frakturen der Wachstumsfugen kommen. Die Wirbelsäule und die dazwischenliegenden Bandscheiben als Stoßdämpfer werden durch unschönes und ungesundes „Plumpsen“ auf dem Pferderücken stark belastet. Sie müssen das Körpergewicht tragen und Stöße abfangen. Auch die Nackenmuskulatur kann diese Kräfte gar nicht abfangen. Das gilt besonders dann, wenn kleine Kinder auf großen Pferden mit schwungvollen Bewegungen sitzen. 

Kleine Kinder passen auf kleine Pferde, große Kinder passen auf große Pferde.

Auch wenn es natürlich ein tolles Gefühl ist, auf einem riesigen Pferd zu sitzen, spricht trotzdem alles dafür, erst einmal auf Ponys das Reiten zu lernen: Die Kinder können ihr Pony eigenständig zum Reiten vorbereiten, da das Größenverhältnis viel harmonischer ist. Das erkläre ich übrigens auch den Kindern, die in diesem Punkt sehr verständig sind. 

 

Ponys sind wahre Angstkiller, haben einen besonderen Charme und eine tolle Ausstrahlung. Kinder verlieren ihre  Hemmungen bei der Kontaktaufnahme und im allgemeinen Umgang mit Ponys sehr viel schneller als im Umgang mit Großpferden. Dazu kommt noch der Sicherheitsaspekt. Natürlich kann auch ein Pony beißen oder durchgehen. Doch von kleinen Ponys geht insgesamt ein geringeres Risiko aus, als von einem 500 kg schweren Großpferd.